Gartenfreunde am Teufelsmoor e.V.

Dieser Beitrag wurde verfasst von:

Für den Inhalt dieses Beitrags ist ausschließlich der Verfasser verantwortlich.

Zum Beitrag des Verfassers
Verfasst am 26.11.2025 um 15:00 Uhr

Gesamtvorstandssitzung des Landesverbandes niedersächsischer Gartenfreunde am 22. November 2025 in Seelze

Zahlreiche Teilnehmer und Gäste waren im November 2025 zur ordentlich einberufenen Gesamt-Vorstandssitzung des Landesverbandes erschienen. Eine umfangreiche Tagesordnung war den Vorstandsmitgliedern und Delegierten rechtzeitig zugegangen.


Der Vorsitzende Gfr. Kefeder informierte die Teilnehmer zunächst über Entwicklungen im Bundesverband. Der Einfluss der Versicherungen auf die Kleingartenbewegung ist nach wie vor erheblich. Auf zahlreiche Änderungen der KVD-Versicherung, sowohl im Abrechnungsverfahren selbst (mehr digitale Abrechnungen), als auch auf erweiterte Regulierungsangebote ging er hinweisend ein.

Es wurde berichtet, dass der Vorstand an zahlreichen Veranstaltungen der Mitgliedsverbände teilgenommen und aus den dort geführten Diskussionen Schlussfolgerungen gezogen hat. Sie sollen und müssen in der gesamten Verbandsentwicklung ihren Niederschlag finden.


Im kommenden Jahr wird die Zentralveranstaltung zum „Tag des Gartens“ in Niedersachsen stattfinden. Sie wird gemeinsam mit dem Landesverband Braunschweig ausgerichtet und soll am 13. Juni 2026 in Bad Nenndorf gefeiert werden.


Sehr positiv hob Gartenfreund Berger die Präsentation der Kleingartenanlage in Cuxhaven-Döse hervor, die sich anlässlich des Wettbewerbs Gärten im Städtebau großartig dargestellt hat und deshalb zurecht am Bundeswettbewerb, der im Juni/ Juli 2026 durchgeführt wird und mit der Prämierung am 14. November 2026 in Berlin enden soll, teilnehmen wird.

Weiter konnte der Vorstand auf ein umfangreiches Seminarprogramm 2025 verweisen und deutete die Schwerpunkte für das kommende Jahr an. Neben der Information der Vereine und Verbände durch den Landesverband direkt, bittet der Vorstand im kommenden Jahr auch die Publikationen zu beachten, in denen über die Seminare und deren Themen berichtet wird.

Information zwischen Landesverband, Bezirksverbänden, Vereinen und Kleingärtner

Nach den Diskussionen in den Verbänden und Vereinen in den vergangenen Monaten zeichnet sich ab, das eine andere Informationskultur zwischen Verband und Mitgliedern bis hin zu den Gartenfreunden vor Ort erforderlich wird. Dabei spielen auch Kosten eine erhebliche Rolle, die zu Zeiten der digitalen Weitergabe von Informationen heute doch deutlich reduziert werden können. Die Gesamt-Vorstandssitzung diskutierte sehr umfangreich über diesen Punkt und bestand auf einer Entscheidung, da bereits wiederholt in den vergangenen Monaten auf den verschiedensten Ebenen ein Meinungsbild hergestellt worden ist. Man müsse langsam zu einem Ergebnis kommen.


Der Verband wurde deshalb aufgefordert, mittels einer Arbeitsgruppe ein Gesamtkonzept zu entwickeln, wie unter der Berücksichtigung neuer Techniken die Kleingärtner in Zukunft über Gartenbau, nachhaltige Bewirtschaftung ihres Gartens, bis hin zu den notwendigen organisatorischen Themen, wie rechtlichen Fragen um die Kleingarten-Verpachtung und die Vereinsverwaltung informiert werden kann.

Verstärkte Bemühungen auf Umstellung des Gartenfreundes digital

Dessen ungeachtet setzt der Verband die Umstellung des Bezugs des Gartenfreundes digital fort. Hierzu verweisen wir noch einmal auf die Hinweise in der Zeitung selbst, in der erläutert wird, wie es jedem Kleingärtner einfach möglich ist, den Wunsch zu artikulieren, wie man den Gartenfreund in Zukunft lesen möchte. Selbst wenn sie vorübergehend die Zeitung nicht bekommen haben, lässt sich das ohne weiteres nachholen. Bitte wenden Sie sich insofern einfach an ihren Vorstand oder an die Geschäftsstelle des Landesverbands direkt. Beachten sie auch die Homepage des Verbandes.


Die Diskussionen auf der Gesamt-Vorstandssitzung verliefen fair und zukunftsweisend. Sie führten zu eindeutigen Ergebnissen, zu denen auch noch notwendige Satzungsänderungen gehören werden, die jetzt schon als Vorbereitung für den Verbandstag 2027 gesehen werden können.


Text: Hansjörg Kefeder